Jetzt oder nie: Alex testet Oberfranken

Zwar vermissen er und seine Frau die Hamburger Franzbrötchen, aber die fränkische Küche ist für beide deutlich mehr als eine Alternative. Hier verrät Alex, warum es dazu kam.

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Alex, du hast Oberfranken getestet. Wie dürfen wir das verstehen?

Ja, das stimmt. Meine Frau und ich haben Oberfranken getestet. Wobei ich sagen muss, ich kannte die Region bereits. Ich bin gebürtiger Bayreuther, dort aufgewachsen und zur Schule gegangen. Meine Frau dagegen kommt aus Norddeutschland und kannte die Gegend nur von kurzen Heimatbesuchen. Als für sie die Elternzeit begann, haben wir uns entschlossen Oberfranken zu „testen“. Wir wollten sehen, wie es wäre, in meiner alten Heimat zu leben.

 

Das klingt nach einer spontanen Idee …

Im Gegenteil! Ich habe insgesamt 17 Jahre in Hamburg gelebt, und immer wieder hatte ich den Gedanken, zurück in die Heimat zu gehen. Als dann unser Nachwuchs da war, hat meine Frau Nägel mit Köpfen gemacht. „Jetzt oder nie!“, meinte sie. Und dann ging unsere Testphase auch schon los. Nach nur einem halben Jahr haben wir diesen Test beendet. Meiner Frau gefiel es so gut, dass wir uns entschieden haben, zu bleiben. Sie liebt die Leute, die fränkische Küche und kann sich einfach super mit der Region identifizieren.

Aber sicherlich vermisst ihr die Vorteile der Großstadt?

Klar, in Bayreuth – wo wir jetzt wohnen – gibt es keine U-Bahn, die im 2-Minuten-Takt fährt. Aber ganz ehrlich: Wir waren auch in Hamburg nicht ausschließlich mit den „Öffis“ unterwegs. Was wir dagegen sehr vermissen, sind die Franzbrötchen. Wir haben jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit ein Franzbrötchen gegessen. Und ganz persönlich aus meiner Sicht gesprochen: Ich lerne meine alte Heimat gerade neu kennen und lieben. Ausflüge in die Fränkische Schweiz, lange Waldspaziergänge und die vielen Burgen und Schlösser – echt traumhaft!

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Lass uns noch kurz über etwas Anderes sprechen: Gab es für dich mit dem Wohnortwechsel auch einen Arbeitgeberwechsel?

Zunächst nicht. Weil ich im Online-Marketing tätig bin, ist Home-Office gar keine Frage. Auch die Agentur, bei der ich in Hamburg beschäftigt war, sah das so. Also habe ich während der Oberfranken-Testphase von zu Hause aus gearbeitet. Als wir uns dann für Oberfranken und gegen Hamburg entschieden haben, habe ich mich auf Jobsuche begeben. Mir ist es wichtig, dass mein Arbeitgeber in der Nähe sitzt. Während der Suche bin ich auf die BAUR-Gruppe gestoßen und habe mich beworben. Heute kann ich sagen, dass ich ein Teil der BAUR-Familie bin. Ich kümmere mich ums Online-Marketing für baur.de und erlebe einen wirklich offenen und modernen Arbeitgeber.

 

Hat dich das überrascht?

Ja und nein! Natürlich kannte ich BAUR aus meiner Kindheit. Vor allem das große Kaufhaus in Altenkunstadt war mir ein Begriff – wie vermutlich jedem in Oberfranken. Wenn man sich also die Historie dieses Unternehmens anschaut, kann man schon befürchten, dass es sich um einen altbackenen Arbeitgeber handelt. Beschäftigt man sich dann aber genauer mit der BAUR-Gruppe, stellt man fest, dass auch dort der Kulturwandel der Arbeitswelt nicht Halt macht. Mir war also klar, dass es bei BAUR offen zu gehen muss, aber meine Erwartungen wurden übertroffen. Hier kann sich echt jeder mit eigenen Ideen einbringen oder neue Herangehensweise testen. An der ein oder anderen Stelle kann man sicherlich noch verbessern, aber alles in allem ist das ein cooler Arbeitgeber! 

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