Ich war immer ein „Heimweh-Kind“!

Warum hat Anke ihren Arbeitsplatz von einer Werbeagentur auf der Reeperbahn wieder in ihre Heimat verlegt?

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Anke, du hast uns verraten, du bist ein „Heimweh-Kind“. Warum?

Mit meiner Familie bin ich stark verbunden – wir haben ein enges Verhältnis. Ich kann einfach nicht ohne! Das ist der einfache Grund, warum ich mich zu Hause am wohlsten fühle. Ich war schon immer so ein „Heimweh-Kind“. Ich könnte deswegen auch nicht für einen sehr langen Zeitraum eine Weltreise antreten oder wie meine Freunde nach dem Abi für work & travel nach Neuseeland gehen.

 

Trotzdem bist du nach dem Studium nach Hamburg gezogen.

Ja, nach meiner Ausbildung zur Mediengestalterin beim Fränkischen Tag in Bamberg habe ich trotzdem erstmal das Weite gesucht. Ich hatte zwar eine supertolle Zeit beim FT, habe viel gelernt und sogar einen unbefristeten Vertrag erhalten. Trotz Heimweh habe ich aber eine Entscheidung getroffen. Ich wollte raus, eine andere Stadt sehen, wollte das Arbeiten in einer Werbeagentur kennenlernen. Wir hatten unser Büro direkt auf der Reeperbahn. Der wohl aufregendste Arbeitsplatz, den ich bisher hatte (sie lacht). Ausgehalten habe ich es dann in Hamburg nur drei Jahre, dann kam das Heimweh wieder durch und ich habe beschlossen, zurück an den Obermain zu gehen. Aber nicht falsch verstehen: Es lag nicht an Hamburg. Die Stadt liebe ich sehr und bin dort oft zu Besuch!

Wie ging es dann am Obermain für dich weiter?

Ich habe mich in Lichtenfels als Grafikerin selbstständig gemacht. In Hamburg hatte ich bereits für einige Kunden aus dem Landkreis nebenbei gearbeitet. Darauf konnte ich also aufsetzen, habe dann meinen Kundenstamm nach und nach erweitert und bin in eine Bürogemeinschaft eingezogen, weil ich nicht alleine zu Hause sitzen wollte. Es war einfach alles da, und vor allem, ich war wieder da: In „meinem“ Lichtenfels. Noch heute freue ich mich tierisch auf den Korbmarkt, das Schützenfest und den Weihnachtsmarkt.

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Und heute?

Heute wohne ich in einer herrlichen Fachwerkwohnung im Zentrum von Lichtenfels. Und nicht nur wohnlich gab es bei mir Veränderungen. Denn die Selbstständigkeit bedeutete einen hohen Bürokratieaufwand und keine finanzielle Sicherheit. Das wollte ich nicht mehr. Ich war auf der Suche nach Struktur und Teamwork. Inzwischen bin ich fest angestellt beim größten Arbeitgeber in unserer Region. Bei BAUR bin ich heute als Projektleiterin in der Abteilung „Marke/Kreation“. Ich bin dort für die technische und gestalterische Tagesthemenplanung für unser Lifestyle-Magazin auf baur.de zuständig.

 

Was schätzt du an deinem Arbeitgeber, gibt es Punkte, die er verbessern muss?

Ich schätze ziemlich viel an BAUR. Schon beim Vorstellungsgespräch hat es gefunkt! Du bist dort keine Nummer, es menschelt einfach. Immer noch beindruckt bin ich von der Flexibilität. Als ich bei BAUR einstieg, war es mir wichtig, dass ich noch alle bestehenden Aufträge aus meiner Selbstständigkeit abschließen konnte. Deshalb wollte ich in Teilzeit starten und erst anschließend Vollzeit arbeiten. Das war gar kein Problem. Neben meiner Tätigkeit finde ich vor allem zwei Dinge sehr cool: die Vertrauensarbeitszeit und das Anywhere Office. Echt klasse, dass ich so Arztbesuche, Omas Geburtstag und andere private Termine und den Job unter einen Hut kriege. Was verbessert werden muss? Manchmal wünsche ich mir mehr Mut! Einfach mal machen, statt lange drum herumreden. Aber da tut sich gerade echt einiges. Ich glaube, da ist die gesamte BAUR-Gruppe auf einem echt guten Weg!

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