01. Apr 2026
Unsere Azubine Kim Krappmann hat für unsere Fashion-Eigenmarke Aniston by BAUR einen eigenen Instagram-Kanal erstellt. Im Interview berichtet sie, wie das Projekt entstanden ist und welche Erfahrungen sie dabei gesammelt hat.
Hallo Kim, du bist Azubine im 3.Lehrjahr und hast dir als Abschlussprojekt für deine Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce überlegt, dass du unserer Fashion-Eigenmarke Aniston by BAUR einen eigenen Instagram-Auftritt erstellst.
Die Idee ist eigentlich schon entstanden, bevor ich mir überhaupt Gedanken über mein Abschlussprojekt gemacht habe. Während meiner Ausbildung war ich im ersten Lehrjahr in der damaligen Abteilung Private Label, also Aniston by BAUR, eingesetzt. Dort durfte ich sowohl die Abteilung als auch deren Arbeit kennenlernen und habe nebenbei mitbekommen, dass es für unsere Eigenmarke keinen eigenen Social-Media-Account gibt. Dieser wurde sich allerdings schon länger gewünscht bzw. darüber diskutiert.
Ein Jahr später in der Abteilung Personalmarketing, kam ich in die Insta-Crew, die die Corporate Social-Media-Kanäle der BAUR-Gruppe gemeinsam mit der Unternehmenskommunikation betreut. Hier habe ich Social -Media für mich entdeckt und später auch abteilungsübergreifend mitgearbeitet, weil mir die Aufgaben dort so viel Spaß gemacht haben.
Als schließlich das Thema Abschlussprojekt aufkam und wir uns ein eigenes Projekt wählen sollten, fügte sich alles zusammen: Die Verbindung meines Social-Media-Wissens aus der Insta-Crew mit dem Bereich Private Label hat sich für mich direkt als ideales Abschlussprojekt angeboten.
Für mein Abschlussprojekt muss ich natürlich ein spezifisches Ziel verfolgen und dieses im Nachhinein mit Kennzahlen reflektieren können. In meinem Fall habe ich mir eine Projektlaufzeit von vier Wochen gesetzt, in der ich eine bestimmte Anzahl an Followern generieren möchte. Dieses Ziel soll die Markenbekanntheit von Aniston by BAUR steigern und darüber hinaus weitere positive Effekte erzielen. Zum einen soll der Kanal die Nähe zur Marke erhöhen, indem er Einblicke bietet, die die Kund*innen sonst nicht bekommen. Dadurch entsteht eine stärkere emotionale Bindung, was langfristig zu einer höheren Wiedererkennungsrate der Marke führt. Außerdem unterstützt der Kanal die Positionierung der Marke, indem er Aniston als modernes, nahbares und eigenständiges Label präsentiert – unabhängig von den bereits bestehenden BAUR-Kanälen.
Der Kanal soll dabei aber nicht einfach die Kollektionen und Produkte von Aniston by BAUR zeigen, da diese bereits auf den BAUR-Kanälen zahlreich beworben werden. Stattdessen soll er vor allem behind-the-scenes-Momente liefern: Wie arbeitet das Aniston-Team? Wie entstehen die Kollektionen? Was macht die Marke im Alltag aus? Es soll ein authentisches Gefühl entstehen, wer hinter Aniston by BAUR steckt.
Dadurch, dass ich über ein Jahr lang Teil der Insta-Crew war, fiel es mir relativ leicht, den redaktionellen Part zu übernehmen. Ich wusste, welche Social-Media-Trends gerade aktuell sind und wie ich sie für mein Projekt nutzen kann. Außerdem war mir klar, wie ich Postings am besten plane, wie ich den Kanal sinnvoll aufbaue und welche technischen Dinge ich beachten muss. Auch die Programme, mit denen man gut Content erstellen kann, kannte ich schon.
Natürlich gehört auch viel Austausch mit dem Team von Aniston by BAUR dazu. Von ihnen habe ich große Unterstützung erhalten, denn ohne ihre Inhalte – wie Fotos und Videos von Reisen oder aus dem Arbeitsalltag – könnte ich den Kanal gar nicht mit Leben füllen.
Am aufwendigsten war für mich persönlich die Anfangsphase. In dieser Zeit musste ich mit vielen unterschiedlichen Abteilungen sprechen, um abzuklären, ob es überhaupt in Ordnung ist, den Kanal aufzubauen. Verantwortlichkeiten bzw. Haftungsrichtlinien mussten geklärt, Anträge gestellt und Möglichkeiten zur Bewerbung des Kanals besprochen werden. Und natürlich die Frage, welche Inhalte überhaupt gezeigt werden durften, musste beantwortet werden. Dieser organisatorische Teil hat mindestens genauso viel Zeit beansprucht wie die reine Content-Erstellung.
Klares ja – sonst hätte ich mir dieses Projekt gar nicht erst ausgesucht 😄
Ich habe generell sehr viel Spaß an allem, was mit Kreativität zu tun hat und an Aufgaben, bei denen ich eigene Ideen einbringen kann. Genau das ist bei diesem Projekt mehr als gegeben. Es ist sehr vielfältig und es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, einen Social-Media-Kanal aufzubauen. Zu sehen, wie mein eigenes Projekt dabei Schritt für Schritt entsteht, ist richtig spannend. Noch schöner ist es natürlich, wenn man merkt, dass man supportet wird und der Content bzw. die Idee gut ankommt.
Du machst bald deinen Abschluss, was wünschst du dir in Zukunft für den Kanal?
Der Optimalfall wäre, wenn der Kanal auch nach mir kontinuierlich weitergeführt wird und nicht „einschläft“. Dazu bin ich auch schon mit dem Aniston by BAUR-Team im Austausch. Wir haben auch bereits eine tolle Idee, wie das möglich sein könnte. Ich bin da sehr zuversichtlich.
Grundsätzlich wünsche ich mir, dass sich der Kanal als fester Bestandteil etabliert und langfristig als eigener, wichtiger Auftritt der Marke bestehen bleibt und viele Menschen damit erreicht werden.
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Herzlich willkommen auf unserem JobsBlog der BAUR-Gruppe.
Ich heiße Marion und im Rahmen eines Praktikums für mein Studium der Kommunikationswissenschaft unterstütze ich die Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe.
Freut euch mit mir zusammen auf interessante Blogbeiträge und Einblicke hinter die Kulissen.
Viel Spaß beim Lesen!