27. Mär 2026
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr von der Winter- auf die Sommerzeit eine Stunde vor gestellt. Ursprung und Folgen für den Menschen.
Während der Kriege 1916 bis 1919 und 1940 bis 1949 wurde eine Sommerzeit im Deutschen Reich eingeführt, um das Tageslicht in der Landwirtschaft und Rüstungsindustrie besser nutzen zu können. Dazwischen und im Anschluss wurde sie wieder abgeschafft. In den 1970er Jahren im Zuge der Ölkrise, führten beide deutschen Staaten wieder eine Sommerzeit ein, um Energie zu sparen. Die Einsparungen waren jedoch nur marginal.
Die Zeitumstellung, wie es sie heute gibt, wurde im Sommer 1980 eingeführt. Bis 1996 vereinheitlichte man die unterschiedlichen Sommerzeitregelungen in der Europäischen Union.
Jedes Jahr am letzten Sonntag im März wird die Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag von 2:00 Uhr auf 3:00 Uhr vorgestellt. Es wird uns also eine Stunde geklaut.
Die meisten modernen Geräte, stellen ihre Uhranzeige mittlerweile selbst um. Doch ältere Modelle oder Küchengeräte muss man oftmals manuell umstellen.
Durch Merksätze kann man versuchen seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen. Hier sind drei Beispiele:
• Im Frühjahr werden die Gartenmöbel vor das Haus in den Garten gestellt, so wie auch die Uhr vorgestellt wird. Im Winter stellt man die Gartenmöbel zurück ins Haus, genauso stellt man auch die Uhr zurück.
• Im Frühling gehen die Temperaturen hoch (eine Stunde vor), im Winter runter (eine Stunde zurück).
• "Im FRÜHjahr muss man FRÜHer aufstehen": Die Uhren werden also eine Stunde vorgedreht. Im Winter darf man dafür eine Stunde länger liegen bleiben.
Vorteile
Es kann mehr Tageslicht genutzt werden
Die effektive Nutzung des Tageslicht stärkt das Aktivgefühl
Nachteile
Einfluss auf unsere innere Uhr
Kaum Energieeinsparung
Ja, seit Jahren zeigen Umfragen, dass die Zeitumstellung in vielen europäischen Ländern sehr unbeliebt ist. 2019 stimmte das EU-Parlament dem Vorschlag zu, die Zeitumstellung 2021 abzuschaffen. Dass die Umstellung so lange dauert, liegt unter anderem daran, dass immer noch die Zustimmung aller 27 EU-Länder fehlt. Außerdem gibt es bislang keine einheitliche Position, ob die Sommer- oder Winterzeit künftig gelten soll. Als auch noch die Coronakrise und andere Ereignisse kamen, wurde das Thema vorerst verschoben. Wir müssen uns also noch etwas mit dem Zeitenwechsel arrangieren.
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Ich heiße Carolin, bin 17 Jahre alt und unterstütze derzeit das Team Personalmarketing im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce.
Seid gespannt auf interessante Blogbeiträge und blickt gemeinsam mit uns hinter die Kulissen der BAUR-Gruppe.
Viel Spaß beim Lesen! 😊