26. Feb 2026
In diesem Blogbeitrag sprechen wir mit Shania, die ein Verbundstudium in BWL und E-Commerce absolviert. Im Interview erzählt sie, über ihr Verbundsstudium, welche Erfahrungen und Herausforderungen sie besonders geprägt haben und was sie aus der Zeit für sich mitnimmt.
ich bin Shania, ich bin 22 Jahre alt, habe ein Verbundstudium bei BAUR gemacht, also ein BWL Studium mit einer integrierten Ausbildung zur Kaufrau im E Commerce, und bin jetzt im letzten Semester und schreibe gerade meine Bachelorarbeit welche ich in den nächsten 4 Wochen fertigstellen muss, weil ich Ende Februar bzw. Anfang März Abgabefrist habe und bis dahin fertig sein muss.
Das ist die Kombination aus einem dualen Studium mit einer integrierten Ausbildung, heißt, dass ich eine dreijährige Ausbildung mache und ab dem zweiten Jahr der Ausbildung parallel ein Studium beginne, was dann dreieinhalb Jahre geht und ich insgesamt nach viereinhalb Jahren dann eine abgeschlossene Ausbildung habe und ein abgeschlossenes Studium.
Ich würde sagen, die Kombination aus Arbeit und Studium, weil ich das Studium erst ab dem zweiten Jahr begonnen habe und dadurch schon ein Jahr Berufserfahrung sammeln konnte und dementsprechend viel Wissen schon in die Vorlesungen mitgebracht habe und das alles viel verständlicher war, weil man den direkten Praxisbezug hatte, worauf man es anwenden konnte.
Die größte war tatsächlich das erste Semester Studium, weil ich von der Ausbildung kam und wirklich zufrieden mit der Arbeit und der Berufsschule war. Deshalb habe ich mich gefragt, warum ich mir das mit dem Studium überhaupt antue. Im ersten Semester wurde man direkt ins kalte Wasser geworfen, und es standen gleich zu Beginn viele schwere Prüfungen an. Vor der Prüfungsphase hatte ich daher ein wenig Angst. Nachdem das erste Semester jedoch vorbei war, war alles wieder okay. Man hat gemerkt, dass es sich lohnt, dass man viel lernt und sich der Einsatz auszahlt. Im Nachhinein war alles halb so wild – und man muss sich eigentlich gar nicht so sehr stressen.
Ich würde sagen, es war damals das Shop Management – ich glaube, das gibt es so mittlerweile gar nicht mehr durch die ganzen Umstrukturierungen. Das war jedoch die Abteilung, in der ich am meisten gelernt habe und die mir auch am meisten Spaß gemacht hat. Dort wurde ich super ins Team integriert und habe mich wirklich wie ein vollwertiges Teammitglied gefühlt – nicht wie eine Azubi, die nur nebenbei ein paar Aufgaben übernimmt.
Auf der einen Seite war ich richtig stolz, weil ich mir dachte: Es wird honoriert, was man die ganze Zeit an Arbeit, Zeit und Bemühungen investiert hat. Auf der anderen Seite habe ich aber auch gemerkt, dass dadurch ein gewisser Druck entsteht – vor allem, weil es auf der Arbeit viele mitbekommen haben, nachdem es offiziell verkündet wurde. Da kam schon der Gedanke auf: Jetzt wissen alle, dass ich gute Leistungen im Studium bringe, also erwarten sie vielleicht auch gute Leistungen auf der Arbeit. Und man selbst hat ja ebenfalls den Anspruch, allem gerecht zu werden. Das erzeugt manchmal schon Druck. Im Endeffekt spielt sich aber vieles im Kopf ab. In der Realität sind alle entspannt, und es werden keine höheren Anforderungen gestellt als zuvor.
Ich habe das Glück, dass ich bei BAUR bleiben kann. Meine Bachelorarbeit mache ich noch fertig und starte dann ab März in eine Traineestelle, in der ich Teilzeit arbeiten und nebenher meinen Master absolvieren kann. Das war von Anfang an mein Ziel: nach dem Bachelor noch einen Master zu machen. Deshalb bin ich sehr glücklich, dass ich das bei BAUR umsetzen kann und nicht gehen muss.
Ich glaube, dass man nicht zu verkrampft an die Sache herangehen sollte. Entspannt ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn natürlich muss man Leistung bringen. Aber man muss sich nicht so sehr stressen, wie man es im Vorfeld oft tut. Gerade am Anfang war ich super aufgeregt und habe mir viele Gedanken gemacht. Ich habe alles fünfmal durchdacht – was ich sage, was ich frage – und mir auch im Hinblick auf das Studium viel Druck gemacht. Ich habe mich gefragt, ob ich dem Ganzen gewachsen bin. Im Endeffekt wächst man jedoch in alles hinein. Es ist vieles halb so wild, und die Leute nehmen einen gut auf und führen einen ein, sodass man bei der Arbeit nicht ins kalte Wasser geworfen wird. Im Studium war das am Anfang etwas anders, aber auch dort findet man sich ein. Rückblickend würde ich sagen: Man darf sich weniger Stress machen. Die meisten Sorgen entstehen vorab im Kopf – und sind es am Ende gar nicht wert.
Kaffee oder Tee?
Kaffee
Frühaufsteherin oder Nachteule im Studium?
Frühaufsteher
Homeoffice oder Büro?
Homeoffice
Also ich würde mal sagen, dass ich in den Augen meiner Freunde wahrscheinlich der Streber-Emoji mit der Brille wäre. 🤓 Sie sagen oft, dass ich so viel Zeit ins Studium investiere und so ehrgeizig bin, dass ich der absolute Streber in unserer Gruppe bin – und ich glaube, das beschreibt mein Studium am besten.
Tatsächlich habe ich vor Prüfungen ein kleines Ritual: Zum Frühstück gibt es immer ein Nutella-Brot mit Banane. Ich habe damit bei meiner ersten Prüfung angefangen und seitdem beibehalten, weil ich mir eingeredet habe, dass es mir Glück bringt. Mittlerweile kann ich das gar nicht mehr ändern – sonst könnte es ja sein, dass es kein Glück mehr bringt.
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Ich heiße Carolin, bin 17 Jahre alt und unterstütze derzeit das Team Personalmarketing im Rahmen meiner Ausbildung zur Kauffrau im E-Commerce.
Seid gespannt auf interessante Blogbeiträge und blickt gemeinsam mit uns hinter die Kulissen der BAUR-Gruppe.
Viel Spaß beim Lesen! 😊